Ich durfte wieder einmal einen wunderschönen Unterrichtstag mit den baldigen Kräuterpädagogik Absolventen verbringen. Dieses mal sammelten wir am Vormittag gemeinsam Wildkräuter und verarbeiteten diese zu feinster Kräuterkosmetik.
Hier ein kleiner Einblick in die "Hexenküche"!
Hier wurde fleißig Beinwellwurzel geschnitten. Wir legten sie anschließend in Olivenöl ein.
Beinwell wurde schon in alter Zeit als Heilkraut bei Knochenbrüchen und bei offenen Wunden verwendet. Auch bei Verletzungen von Bändern und Sehnen, sowie bei Zerrungen und Verstauchungen wurde den Pflanzen Heilwirkung zugeschrieben.
Neben dem Beinwellöl machten wir gemeinsam noch ein Haaröl zur Stärkung der Haarwurzel, eine Vogelmierensalbe, sowie ein erfrischendes Wildkräutergesichtswasser. Verwendet wurden dafür Rosmarin, Birkenblätter, Brennnessel, Vogelmiere, Spitzwegerich, Gänseblümchen und viele mehr.
Nicht zu vergessen ist natürlich eine Kräutergesichtsmaske mit Joghurt und Weizenkleie. Diese Gesichtsmaske belebt und erfrischt die Haut. Einfach 10 - 20 Minuten einwirken lassen und danach das Gesicht mit klarem Wasser reinigen.