Habt ihr schon mal euren eigenen Hollerröster selbst hergestellt und ihn gemeinsam mit Grießschmarrn & Co liebgekostet? Mjam mjam und Mhhhmmmm kann ich da nur sagen!
Hier ist ein lecker Rezept für alle fleißigen Schlemmermäuler unter euch :)
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Himbeeressig selbstgemacht
Himbeeressig ist eine wahre Besonderheit und schmeckt sehr in der Marinade von Salaten. Wer also Zugang zu Himbeeren hat sollte sich daraus ein feines Fläschchen Himbeeressig herstellen.
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Mehr LesenRosskastanienblüten Tinktur gegen Venenleiden & Husten
Wer keine Zeit hat bis zum Herbst zu warten wo die Samen der Rosskastanie reif sind, kann sich auch im Frühling eine feine Tinktur gegen Venenleiden, Rheumatische Schmerzen oder geschwollene Beine uvm. aus den wunderschönen Blüten der Kastanie herstellen. Die Wirkung ist ähnlich jedoch etwas milder wie bei der Tinktur aus den Samen.
Die Sammelzeit der Kastanienblüten beginnt Anfang Mai und ist je nach Höhenlage etwas unterschiedlich.
Wirkung & Anwendung
Kastanienblüten-Tinktur kann man nicht nur äußerlich sondern auch innerlich anwenden, um den Zustand der Venen zu verbessern und die Blutgefäße zu stärken. Auch gegen Arteriosklerose, Rheuma, Ekzeme, Krampfadern, geschwollene Beine aber auch bei Husten hat sich diese Tinktur bei vielen Menschen schon sehr bewährt.
Innerlich empfiehlt sich eine Einnahme von 30 Tropfen, 1-3 mal täglich.
Äußerlich kann sie als Kompresse oder Verdünnt zur Waschung, sowie in Cremes, Gels oder vermischt mit Hydrolaten (20 % Tinktur & 80 % Pfefferminzhydrolat) verwendet werden.
Rezept Rosskastanienblüten Tinktur
Zutaten:
Marmeladeglas oder Honigglas mit Deckel (leer), Korn, Wodka oder Obstschnaps 38 %, frische Rosskastanienblüten
Zubereitung:
Glas mit den abgezupften Blüten der Rosskastanien füllen und mit Alkohol aufgießen. Den Deckel gut verschließen und für mindestens 14 Tage zum Heizkörper oder in die Sonne stellen. Täglich schütteln und wenn die Zeit um ist durch ein Baumwolltuch, oder ein Leinentuch oder einen Kaffeefilter abseihen.
Haltbarkeit:
1-2 Jahre mindestens
Veilchensirup - Frühlingskitsch für Groß und Klein!
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Das Frühjahr treibt mich an und schon manche meiner Samen aus. Anfangs sind die kleinen Pflänzchen eine schöne Deko auf der Fensterbank die für viele Frühlingsgefühle und Gartenvorfreude sorgen.
Aber es sind zum Glück nicht alle Pflanzen geeignet für das Vorziehen am Balkon oder Wintergarten. Manche bevorzugen es lieber direkt im Beet und ich bin ihnen dankbar dafür, denn sonst bekäme meine Familie Platzangst und unsere Wohnung würde einem Tropenhaus gleichen.
Step by step, denn nur so macht es Freude :)
Ende Februar/ Anfang März gehts los mit Paprika, Chili, Melanzani, Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch, Cocktailtomaten, Lavendel & Co. Denn nach einem Monat sollten die erwünschten Neuankömmlinge ihr Ei verlassen um sich im Garten bestens entfalten zu können.
Und das wenn möglich mit so wenig körperlicher Unterstützung meinerseits, denn ich sehe meinen Pflanzen gerne beim Wachsen zu ohne mich dabei zuviel einzumischen :)
Das meiste regelt die Natur von selbst, wenn man sich nach ihren Regeln hält und sie integriert statt ausradiert. Aber dazu ein anders mal.
Vom Samen zum Steckling - wissen wies geht!
Alljährliche Checkliste
Hier findest du eine nützliche Checkliste, denn diese Utensilien sind der Grundstein für erfolgreiche Samenzieher:
das Saatgut (wenn schon, dann gscheit, also achtet auf BIO)
Eierpackung ohne Eier
halbierte Eierschalen gewaschen
Nadel oder Nagel
Anzuchterde oder Komposterde
eine sonnige Fensterbank oder lichtdurchfluteter Wintergarten
Sprühflasche mit Wasser
Ich ziehe gern im Ei
Samen ziehen im Ei hat viele Vorteile, die ich mir gerne zu Nutze mache. Eierschalen enthalten viel Calcium, was einerseits Schnecken fern hält und andererseits meinen kleinen Schützlingen als Düngemittel dient. Außerdem sind sie nachhaltig, denn Eierbecher und Schalen und hat so ziemlich jeder im Haushalt.
Da ich sowieso gerne Eier esse, habe ich keine zusätzlichen Kosten von Anzuchttöpfen.
Wenn die Pflänzchen groß genug sind, zerdrücke ich vorsichtig die Eierschale und setze sie mit der Pflanze in die Erde. Dabei wird die Wurzel nicht beschädigt und das gewohnte Umfeld nicht zur Gänze verändert.
Schritt für Schritt und schon bist du am Ziel
Baue das Nest und schau deinen Schützlingen beim Schlüpfen zu
Befülle jedes Ei mit Erde. Du kannst entweder kompostierte Erde (die Erde ganz unten im Komposthaufen) aus deinem Garten verwenden oder einen Sack Bio Anzuchterde kaufen.
Anschließend gib ausreichen Wasser in die Eierschalen, so dass die Erde gut durchfeuchtet ist. Um Staunässe zu vermeiden solltest du mit einer Nadel oder einem Nagel ein Loch am unteren Ende vom Ei stechen.
Danach bohre mit dem Finger in der Mitte von jedem Ei ein ca. ein Zentimeter tiefes Loch für den Samen, lege diesen rein und decke ihn mit Erde zu.
Jetzt heißt es täglich besprühen, Staunässe vermeiden aber trotzdem immer feucht halten. Nach ein paar Tagen oder Wochen wird deine Bemühung belohnt und dein Pflänzchen erblickt das Licht der Welt.
Da nicht jede Pflanze gleich schnell keimt, lohn es sich auf die Verpackung der Samen zu sehen, denn hier wird genau erklärt wie lange es ca. dauert, an welchen Monat man starten soll und ob die Samen in oder auf der Erde gesät werden sollen. Es gibt nämlich auch Lichtkeimer, wie Lavendel oder die Schlüsselblume, wo der Samen nur an der Oberfläche verstreut werden muss.
Wenn der Steckling groß genug ist setze ich ihn anfangs noch ins Frühbeet wo er vor Kälte geschützt ist. Samen die ende März keimen werden im April direkt in den Garten gesetzt und bei Eismänner mit einem Tuch abgedeckt.
Aber es geht auch anders!
Letztes Jahr war ich mit so vielen anderen Dingen beschäftigt dass ich keine Zeit hatte mir meine Pflänzchen vorzuziehen, das es schließlich viel Zeit und Liebe bedarf damit alles schöne gedeiht.
Ich hatte erst nach den Eismännern im Mai meine Gurkensamen und Zuchhinisamen sowie auch Kürbis und Mais direkt in die Erde gepflanzt und war ziemlich überrascht wie wunderbar auch das funktionierte.
Der einzige Unterschied den ich merkte war, dass mein Beet länger aus Erde bestand und erst später sich mit den schönen Pflänzchen füllte. Der Ertrag war jedoch ziemlich dasselbe.
Heuer werde ich wieder ein paar Tomaten vorziehen, da ich es einfach gern hab wenns grün ist bei mir daheim :)
Kraftsaft bei Kopfweh und Erkältung!
Hier ist mein absoluter Lieblingstrunk bei Kopfweh und allgemeiner Erkältung. Eine frische Kombination aus Mädesüß (unserem natürlichen Aspirin), Pfefferminz, Ingwer & Zitrone und leckerem Honig :)
Power Kraftsaft bei Kopfweh & Erkältung
Zutaten:
1 Zitrone
1 Scheibe Ingwer
1 EL Pfefferminzblätter frisch oder getrocknet
1 EL Mädesüßblüten frisch oder getrocknet
1 EL Honig
250 ml Wasser
Zubereitung:
Ingwer, Pfefferminzblätter und Mädesüßblüten in eine Teekanne oder großes Teehäferl geben und mit heißem Wasser überbrühen. (Wasser sollte jedoch nicht kochen, da sonst viele Inhaltsstoffe verloren gehen - ca. 70 Grad genügt). Alles 15 Minuten ziehen lassen und danach durch ein Sieb abseihen und die Pflanzenrückstände entfernen.
Nochmals auf ca. 40 Grad erwärmen und 1 EL Honig, sowie eine gepresste Zitrone dazugeben und so lange verrühren, bis der Honig geschmolzen ist.
Der Kraftsaft kann jetzt getrunken werden.
Die Kräuter könnt ihr entweder selbst sammeln oder auch im Kräuterhandel oder einer Apotheke kaufen.
Und wenn es nicht hilft, dann gibt es noch den Klassiker bei Kopfweh
... nämlich starker kalter Kaffee vermischt mit einer halben oder ganzen gepressten Zitrone.
Dank des Koffein (deshalb sollte der Kaffee stark sein) wird die Durchblutung des Gehirns erhöht. Das enthaltene Vitamin C der Zitrone begünstigt die Bildung von Noradrenalin, welches den Kopfschmerz dämpft.
Schon einmal vom Aspirin aus der Natur gehört?
Echtes Mädesüß
Jawohl, es gibt ein natürliches Aspirin C und zu unserer Freude ist es auch in Österreich heimisch und wartet darauf von dir eingesetzt zu werden. Darf ich vorstellen: das Mädesüß, der stolze Namensgeber des Medikaments "Aspirin".
Grund dafür ist die Salicylsäure, dieser entzündungshemmende Wirkstoff wird heute synthetisch als Acetylsalicylsäure hergestellt und ist im Aspirin.
Der Markenname "Aspirin" ist nichts anderes als eine Zusammensetzung von "A" wie Acetyl und "Spirin" das von "Spirea" abgeleitet ist und dem Mädesüß damals noch botanisch zugeordnet wurde.
Und genau diese Pflanze ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil von meinem Kraftsaft, den ich euch bei Kopfweh, Mattheit und Trägheit sehr empfehlen kann.
Bratapfel mit Hagebutten & Brennnesselsamen
Hagebutten sind reich an Vitaminen und Eisen, Brennnesselsamen ein wahrer Vitamin E Booster. Sie machen diesen besonderen Bratapfel zu einem wahren Gaumenschmeichler.
Mehr LesenTannenpeeling mit Salz & ätherischen Ölen
Erfrischend, durchblutungsfördernd, immunsystemstärkend und konzentrationsfördernd. Das sind ein paar Eigenschaften von ätherischen Nadelölen. Das Tannenpeeling ist hervorragend geeignet für Morgenmuffel, die schwer aus dem Bett kommen. Eine frische Dusche damit lässt müde Augen schnell verschwinden :)
Mehr LesenSchwarzer Rettich Hustensaft
Ein altbekanntes und bei Kindern sehr beliebtes Hausmittel gegen Husten ist Schwarzer-Rettich-Hustensaft und ihr werdet sehen er ist in wenigen Schritten auch gemeinsam mit den Kids ganz einfach hergestellt :)
Mehr LesenRezept Hagebuttenmarmelade
Wenn man auf der Suche nach frischen Hagebutten ist, dann sollte man Ausschau nach der Heckenrose halten. Denn sie ist diejenige, die uns mit ihren vitaminreichen Früchten beschenkt. Die Heckenrose ist ein schnellwüchsiger Strauch und die am häufigsten wild wachsende Rosenart.
Die Hagebutte besitzt eine leicht harntreibende Wirkung und ist entzündungshemmend bei Wunden. Auf Grund ihres hohen Vitamin C Gehalts und anderen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wird sie vorbeugend gerne bei Erkältung angewendet.
Die Frucht der Wildrose wird vorwiegend bei Bronchitis, Nieren- und Blasenleiden, Erkältungen und Frühjahrsmüdigkeit und zur Stärkung des Immunsystems angewendet.
Rezept Hagebuttenmarmelade
Zutaten:
Hagebutten 750 Gramm (entkernt)
Wasser 400 Gramm/ml
Gelierzucker 3:1 Mischung
Zubereitung:
Zuerst wird die dunkle Kappe von den Hagebutten entfernt. Danach die Hagebutten halbieren und von den Samen befreien (Achtung - aus den Samen kann man ein wunderschönes Hagebuttenkernöl ansetzen, daher nicht wegwerfen).
Anschließend die halbierten Hagebutten gemeinsam mit Wasser aufkochen und ca. 10-15 Minuten auf leichter Stufe zugedeckt quellen lassen.
Danach kommt der Gelierzucker dazu und alles wird noch einmal aufgekocht und anschließend mit einem Stabmixer püriert.
Die Hagebuttenmarmelade ist nun fertig und kann in Gläser abgefüllt werden. Sie ist ein Jahr lang haltbar.
Es geht auch mit der Flotten Lotte :)
Für alle die eine Flotte Lotte haben, kann auch diese zum Einsatz gebracht werden. Am besten ist es jedoch wenn ma die Hagebuttenmarmelade erst nach dem ersten Frost herstellt, da die Hagebutten danach weich sind und besser durch die Flotte Lotte passiert werden können.
Tipp: wenn man aus den Kernen kein Öl ansetzten möchte, dann kann man auch die ganzen Früchte ohne Kappe kochen und pürieren, sollte sie aber anschließend durch ein Sieb drücken und die Kerne entfernen. Da ich jedoch die Heilkraft der Hagebuttenkerne sehr schätze und dieses Mazzerat gerne als Gesichtsöl verwende, ist für mich diese Methode wie sie im Rezept steht am besten :)
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